Törnberichte / Stimmungsbilder

Von Simone Lechner ( 15 Jahre )

Nr. 1 Mit viel Vorfreude versammeln wir uns am Vorhafen Hooksiel mit weiteren 4 Teilnehmern, dem Skipper Jens Rönner und Uwe Liehr von Net - Maritime auf der Segeljacht " Satimo ". Bei einem Glas Sekt zur Begrüßung überbrücken wir den ersten Regenschauer. Nach einer kurzen Einweisung nahmen wir Kurs auf " Mellum Plate ". Unterwegs konnte man die Leuchttürme " Minsener Oog ", " Tegeler Plate " und " Hohe Weg " sehen. Inzwischen schien sogar die Sonne und die ersten Fotos wurden geschossen. Langsam segelten wir in Richtung " Roter Sand ". Plötzlich kam über Funk die Nachricht : " Mann über Bord ", auf der Fähre Helgoland. Sofort wurden die Segel eingeholt und mit Motorkraft steuerten wir auf die Unglücksstelle zu, die nur ca. 3 Seemeilen von uns entfernt lag. Alle Schiffe in der Nähe, sowie das Rettungsschiff und der Hubschrauber der DGZRS beteiligten sich an der Suche nach dem Schiffbrüchigen. Nach etwa 45 Minuten konnte der Mann vom Beiboot der Helgolandfähre geborgen und nach längerer medizinischer Versorgung mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Nun ging es endlich zum " Roten Sand ", dem König der Leuchttürme. Frisch angestrichen strahlte der Turm in seiner ganzen Schönheit. Obwohl die Sonne schien, fing es an zu regnen, dennoch waren alle begeistert und schossen massenhaft Fotos. Nachdem wir ihn mehrmals umrundeten, mussten wir schweren Herzens Abschied nehmen, doch der nächste Leuchtturm, " Alte Weser ", war schon in Sicht. Auch dieses Bauwerk sahen wir aus der Nähe und in Verbindung mit einem wunderschönen Regenbogen. Nun nahm die " Satimo " Kurs auf die Insel Wangerooge, wobei das Leuchtfeuer vom neuen Leuchtturm Wangerooge aus der Ferne zu sehen war, vorzeitig jedoch drehten wir wegen einer Gewitterfront ab, in Richtung Festland. Inzwischen begann es stark zu regnen und wir aßen gemütlich unter Deck zu Abend ( Kartoffelsalat mit Würstchen ). Während wir in der Abenddämmerung wieder zum Hafen Hooksiel fuhren, passierten wir einige verschiedene Leuchttonnen und erlebten das Ober- und Unterfeuer " Voslapp " in Aktion.

Ein schöner Tag ging langsam zu Ende. Wir tauschten unsere Adressen aus und verabschiedeten uns. Mir hat der Törn sehr gut gefallen, da man nette Leute traf, etliche Leuchttürme sah und auch selbst mal das Steuer übernehmen durfte. Außerdem hatten wir Glück mit dem Wetter und wir haben viel über das Segeln, die Navigation und die Leuchtfeuer erfahren.

Ein großer Dank geht an Jens Rönner und Uwe Liehr, die viele Fragen beantworteten und uns interessante Sachen erklärten. Diesen Tag werde ich nie vergessen!

Falls jemand mit mir Kontakt aufnehmen möchte, meine Adresse :

Simone Lechner ( 15 Jahre ) - Buschhüterdyk 45 - 47803 Krefeld - E - Mail : SIMO25L@aol.com

 

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Nr. 2 Von Ulla ( die an Land geblieben ist ) und Bimbo ( der mit Petrus den Wetterdeal gemacht hat, weil er es gerne so schaukelig haben wollte, wie Ihr es hattet.....).

Lieber Uwe, lieber Jens,

jau, das war eine supertolle Aktion und ich durfte mir die ersten Eindrücke am Donnerstagabend noch bis nachts so kurz vor drei anhören, was für mich ebendso spannend und aufregend war. Also eines steht fest: An Bimbo habt ihr einen neuen Fan gefunden, der wirklich schlichtweg begeistert war und sich jetzt schon auf weitere Informationen von Euch freut! Großes Lob seinerseits noch an Euch und ein herzliches Dankeschön für die perfekte Durchführung!

Wir wünschen Euch auch alles Gute und hoffen wirklich bald wieder gemeinsam " n See stechen zu können "!

Liebe Grüße!

 

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Nr. 3 Betrifft Segeltörn zum " Leuchtturm Roter Sand ", am 13. September 2001

Lieber Jens,

erinnerst Du dich an die beiden " alten Knacker " auf Deinem Leuchtturmtörn? Na gut, einer davon bin ich ( der Schreiber dieser Zeilen ). Ist das nicht eine prima präzise Personenidentifikation?

How ever - Du wolltest eine E - mail - message. Hab`ich ja versucht! Aber die Papprolle wollte partout nicht in den Computer rein. Als der schließlich qualmte hab` ich`s aufgegeben und schicke Dir nun die Rolle per Post.

Ob es mir gefallen hat, die Seefahrt mit Dir? Sehr!! War vielleicht nur ein bißchen zu viel " Wooling " an Bord, to many people. Obwohl, die Lady am Ruder hat mir schon gut gefallen! Sie machte ihre Sache wohl ganz gut (?). Aber vor allem, konnte sie vorzüglich, den Mund halten. Das mag ich.

Mike, im Gegensatz dazu, der konnte das nicht immer ( s. Foto ) und da kam mir denn auch die Idee, daß Du das Turmposter mit dem Mike-Bild zieren könntest, zu so einer Art Fotomontage, die Du dann in Dein Office hängen könntest. Als Werbegag. Devise: Erleben Sie mit uns eine der schönsten Erektionen der Welt. Schon bei mäßig bewegter See dürfen Sie auf aufwühlende, tiefempfundene Ergriffenheit und - leewärts - auch auf lustvolle Befriedigung ( der Magen - Nerven ) rechnen! Na sicher fällt Dir dazu auch was Intelligenteres ein.....

Mit freundlichen Grüßen und einem Dankeschön für ein schönes Erlebnis!

Hans Jürgen Keller

 

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Nr. 4 Betrifft Segeltörn vom 15.06.2002

Hallo Jenny,

es ist zwar schon lange her, dass wir mit Dir auf der Nordsee waren. Aber trotz allem wollten auch wir uns noch einmal bei Dir melden! Denn der Segeltörn war klasse! Und das wollten wir Dir auf diesem Wege noch mitteilen!

Es war ein Samstag ( der 15.06.02 ) und wir haben uns mittags auf dem Schiff getroffen. Es war ein Gewitter vorhergesagt und der Wind ließ viele Hobbysegler im Hafen bleiben. Wir sind trotzdem ausgelaufen und haben den Leuchtturm " Arngast " aus nächster Nähe kennengelernt. Nicht nur das. Du hast uns viel erzählt, über die Leuchtfeuer und alles was zum Segeln dazuge - hört. Und auch, wenn wir nicht die ersten waren, die das alles kennengelernt haben, so hat man doch gemerkt, dass es Dir noch immer viel Spaß macht mit " Wildfremden " fast allesamt Nichtsegler, auf der Nordsee einen Tag zu verbringen. Und auch wenn wir den Leuchtturm " Roter Sand " nur entfernt sehen konnten, hat es uns viel Spaß gemacht und freuen uns, irgendwann wieder dabei zu sein, um dann auch diesen Leuchtturm aus nächster Nähe sehen zu können!

Wir waren diejenigen, die diesen Leuchtturmtörn zur Hochzeit geschenkt bekommen haben und vorher gar nicht wußten, dass man so etwas mitmachen kann! Wir sind schon neugierig, ob auch Du den Weg auf den Leuchtturm von Wangerooge gewagt hast.....?

Und wünschen Dir, auch weiterhin " Eine Handbreit Wasser unterm Kiel " !

Bis dahin Kirstin und Ralf Baxmann aus Delmenhorst

P.s. : Dieses Wochenende waren wir auf Langeoog und haben festgestellt, dass die gar keinen Leuchtturm haben, nur einen Wasserturm. Oder ?

 

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Nr. 5 Betrifft Segeltörn - Roter Sand - am 10.Juni 2002

Hallo Jens,

anbei schon ein paar erste Bildeindrücke vom Segeltörn " Roter Sand " am Montag den 10. Juni 2002. Natürlich gibt es noch viel mehr Bilder, die brennen wir Dir auf eine CD und schicken sie Dir zu. Wir werden sie auch schon fürs`Internet aufbereiten, falls Du das ein oder andere Bild im Internet veröffentlichen willst. Damit Du jetzt nicht zu lange warten mußt, habe ich vorab ein paar schöne und nette Fotos zusammengestellt. Übrigens, das Foto von Dir vor dem " Roten Sand " ist TOLL geworden! Einen Törnbericht schicke ich Dir auch noch zu, muß ich noch " verfassen ". Aber schon jetzt kann ich Dir sagen: es hat uns riesigen Spaß gemacht ( auch wenn der Wind etwas " unberechenbar " war und die Temperaturen zum Schluß etwas kühl ). Ich denke, das war nicht das letzte Mal, daß wir uns gesehen haben. Wir hatten immer schon den Wunsch, Segeln zu lernen, der eintägige Segeltörn war ein erster Vorgeschmack, der uns nur in unserem Wunsch bestärkt hat. Mal sehen, ob wir es hinkriegen, einen Kurs zu belegen und den ersten Schein zu machen. Dann bist Du der erste, bei dem wir anfragen werden! Jetzt lassen wir mal den ersten Törn in uns nachwirken. Du hörst in Kürze wieder von uns.

Viele Grüße auch an Manni, Gaby und Rüdi

 

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Nr. 6 Betrifft Leuchtturmtörn vom 14.06.2003

Hallo Jenny,

ich ( Georg, 2,04m groß ) habe am 14.06.2003 die Leuchtturmtour mitgemacht und möchte Dir, auf diesem Weg, für die Tolle Tour und den schönen Tag danken! Ich finde, Du hast deine Sache rundherum " super " gemacht, die Leute bei Laune gehalten und mit lockeren Sprüchen und vielen Informationen den Tag kurzweilig werden lassen! Da ich, wie viele andere auch, natürlich eine Menge Fotos gemacht habe, möchte ich Dir eine kleine Collage zukommen lassen. Ich finde, die ist ganz toll geworden! Vielleicht kannst Du sie ja auf deinen Seiten verwenden? Eine kurze Antwort, als mail, würde mich freuen! Werde sicherlich noch einmal eine Tour bei Dir buchen und deine Adresse im Freundes - und Bekanntenkreis mit positiver Empfehlung weitergeben!

Viele Grüße / sail on Georg

Photocollage von Georg

 

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Nr. 7 Betrifft Roter Sand und andere ( leider nicht bei Nacht )

Hallo Jens,

hier die versprochenen Bilder von unserem Törn. Für mich zu wenig gesegelt, aber trotzdem Freundin infiziert. Wer Seekrank wird und trotzdem nach mehr verlangt muß infiziert sein! Kompliment für Deine Art ein Schiff bzw. eine Gruppe zu führen, alles unter Kontrolle zu haben und doch nie den " Chef " raushängen zu lassen, ist die wahre Kunst. Wenn Du im August über den Teich segeln würdest wäre ich dabei; wie war das mit dem Jollenkreuzertörn in Holland? Da würde Gaby nämlich gerne dabeisein. Die erste Frau, für die es ein Zweitesmal geben darf.

Mach weiter so! Gerhard

Roter Sand Gerhard  Roter Sand Gerhard

 

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Nr. 8 Betrifft Leuchtturmtörn 31.05.2003

Hallo Jenny,

als erstes möchten wir unsere Begeisterung für diesen Segeltörn ausdrücken. Es war einfach rundum Klasse! Das Angebot im Juni 2003 für einige Tage mitzusegeln ist sehr verlockend, deshalb ärgert es uns um so mehr, dass wir kein Frei bekommen um mitzusegeln. Wir haben uns bei Euch sehr wohl gefühlt und buchen mit Sicherheit bald wieder einen Törn bei Euch. Im Anhang findest Du zwei Bilder des " Roten Sandes " mit dem historischen Segler im Hintergrund.

Wir wünschen Euch immer mindestens eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und eine erfolgreiche Saison. Macht weiter so!!

Liebe Grüße aus Bremerhaven senden Diana und Jan

Roter Sand Diana  Roter Sand Diana

 

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Nr. 9 Zeitungsartikel vom 7.Juni 2003 " Peter Langenheinikes Törn zu Leuchtturm "

Von Rainer Jörger / Südkurier

Peter Langenheinike ist ein aktiver Mann. Der 53-jährige Verwaltungsangestellte aus Schwenningen hat mit seinem Fahrrad fast alle Flüsse Deutschlands abgeradelt. Es gibt aber eine Sache von der er schon lange träumt: Peter Langenheinike würde gerne einmal auf einem Leuchtturm übernachten. Im Rahmen der SÜDKURIER - Aktion " Wünsch Dir was " hoffte er, dass vielleicht sein Traum in Erfüllung gehen könnte. Und siehe da: Es klappte.

Freilich: Langenheinikes Wunsch war eigentlich nicht erfüllbar. Alle deutschen Leuchttürme sind seit vielen Jahren unbemannt, kein Leuchtturmwärter wacht mehr über die Technik und Funktionsfähigkeit. Kollege Computer hat auch diese Tätigkeit über - nommen. Lediglich auf dem Leuchtturm " Roter Sand " im Jadebusen vor Wilhelmshaven können Touristen nächtigen. Die Sache hat aber zwei Haken: Eine Übernachtung kostet 399.- Euro und " Roter Sand " ist für mehrere Jahre vollkommen ausgebucht.

Dennoch sollte der Wunsch von Peter Langenheinike auf eine andere Art und Weise in Erfüllung gehen. Der Skipper Jens Rönner und die Firma Netmaritime luden ihn ein, auf einer Segelyacht, den berühmten Leuchtturm " Roter Sand " und seine Kollegen im Jadebusen näher kennen zu lernen.

Es ist 13 Uhr: Im Hafen von Hooksiel wartet Jens Rönner bereits auf seine Gäste. " Moin, Moin", begrüßt er zünftig seine Gäste. " Da haben Sie ja ein Bombenwetter mitgebracht ". Es ist 28 Grad warm und kein Wölkchen am Himmel. Die Nordsee zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung legt die Segelyacht "Baas" ab. Am Steuer steht Peter Langenheinike, der gekonnt das Schiff aus dem Hafen auf die offene See bugsiert. " Für eine süddeutsche Landratte machst Du das ja ganz gut ", lobt der Skipper. " Aber jetzt setzen wir erst einmal die Segel, dann wird die Fahrt erst richtig schön. Die Baas legt sich sanft zur Seite und nimmt Fahrt auf, während Skipper Jenny die Funktion der vielen Leuchttürme und Signalbojen erklärt Und plötzlich taucht " Roter Sand " am Horizont auf: Sechs Seemeilen nordöstlich der Insel Wangerooge, mitten in der Nordsee. Das schwarz-weiß-rote Bauwerk gilt zu Recht als der Leuchtturm aller Leuchttürme. Seine wechselvolle Geschichte begann im 19.Jahrhundert, als zunehmender Schiffsverkehr immer bessere Seezeichen notwendig machte. Auf die Anregung, ein weiteres Feuerschiff in der Wesermündung auszulegen, schlug das preußisch-bremisch-oldenburgische Tonnen- und Bakenamt aus wirtschaftlichen Gründen den Bau eines Leuchtturmes vor. Als navigatorische günstiger Standort wurde eine Untiefe in der Wesermündung - der Rote Sand - gewählt.

Das maritime Bauwerk besteht aus vier Etagen und dem Laternenaufbau. Über dem Eingangsgeschoss, das als Lagerraum diente, befindet sich der Schlafraum mit neun Kojen, im dritten Geschoss der Aufenthaltsraum mit Küche und ganz oben der Dienstraum mit den charakteristischen drei Erkern.Das Leben der drei Leuchtturmwärter war eintönig und hart. Es war nicht selten dass die Besatzung wegen schweren Wetters erst Wochen später abgelöst werden konnte.

Ganze 79 Jahre warnt der Leuchtturm vor dem gefährlichen Riff Roter Sand und wies den Schiffen mit seinem Haupt - und Quer- markenfeuer den Weg nach Bremen und Bremerhaven. Als 1964 der neue Leuchtturm " Alte Weser " seinen Dienst aufnahm schien das Ende des gelöschten Feuers " Roter Sand " besiegelt: der Nordsee überlassen, würde die rauhe See langfristig den Turm zerschlagen, befürchtete man. Doch das Interesse der Öffentlichkeit und verschiedener Vereine brachten die für eine nach- haltige Sanierung nötigen Mittel auf, und das Land Niedersachsen stellte das Bauwerk unter Denkmalsschutz.

Skipper Jens Rönner ist ein wandelndes und maritimes Lexikon. Der 38 - jährige Segelprofi versteht es, seinen Gästen die Geschichte und Funktion der nautischen Wegweiser näher zu bringen. Inzwischen sind beinahe zehn Stunden wie im Flug ver- gangen und die Segelyacht " Baas " hat wieder Kurs nach Hooksiel aufgenommen. Die Sonne ist untergegangen und alle Leuchttürme senden ihre Lichtsignale in die Nacht. Jens Rönner bringt Klarheit in das Wirrwarr und erklärt detailliert die Lichtsignale.

Mit sonnengebräuntem Gesicht und mit unvergesslichen Eindrücken verlässt Peter Langenheinike die Segelyacht " Baas ". Inzwischen sind ihm richtige Seebeine gewachsen. Zum Abschied erklärt er seinem " Wünsch - Dir - was " - Skipper Jens Rönner, dass er sehr viel gelernt hat. " Ich war heute sicherlich nicht das letzte Mal auf See "!

Kontaktbogen Rainer Jörger Kontaktbogen Rainer Jörger Kontaktbogen Rainer Jörger Kontaktbogen Rainer Jörger

 

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Nr. 10 Bericht von Uli Pietsch über eine Segeltörn, zum Leuchtturm Roter Sand, vom 24.05.2004

Es war schon immer mein Wunsch, mit einem "alten" Segler eine Segeltour zu unternehmen, durch Zufall fand ich im Internet ein Angebot der Segelschule Rönner aus Ritterhude. Angeboten wurde eine Tagestour mit der Franzius zum Roten Sand Leuchtturm in der Aussenweser. Die Franzius ist ein alter Weserlastkahn, Länge 22,60m, mit Groß- und Besanmast. Die Besegelung besteht aus Groß, Besan, Selbstwendefock, Klüver und Flieger, Segelfläche 273 qm. Es handelt sich um ein Plattbodenschiff mit Seitenschwertern. Das Schiff ist ein Nachbau alter Lastkähne, die im 19. Jahr-hundert die Weser befuhren, Baujahr 1999 auf der Bootswerft "Bremer Bootsbau Vegesack gGmbH". Dieses Schiff wurde nun von Jens Rönner für einige Tage gechartert. Startort war die Seebäderkaje in Bremerhaven, morgens 9:00 Uhr. Mit mir waren 19 Segel- und Leuchturmbegeisterte an Bord, sowie 5 Mann Besatzung.

Das Wetter sah am Morgen leider nicht so gut aus, dicke Regenwolken hingen auf unserem Kurs und der Wind blies mit 7 Beaufort aus Richtung Nord-West. Thomas, der Skipper, machte uns erstmal nicht all zuviel Hoffnung, ob wir den Rote Sand erreichen könnten war fraglich. Da der Wind direkt von vorne kam konnten die Segel vorerst auch nicht gesetzt werden, da blieb uns allen nur die Hoffnung. Wichtig war bei diesem eiskalten Wind vor allem dicke warme Kleidung und ab und zu ein warmes Getränk, in Form von Tee und Kaffee. So gings dann pünktlich kurz nach 9:00 Uhr los nach einer Einweisung von Jens Rönner und dem Skipper. Jens trug uns mit viel Kenntnis die Geschichte und Technik der Leuchttürme vor, an denen wir vorbei fuhren und davon gab es eine ganze Menge, so ca. 30 an der Zahl. Da wurde über Ober- und Unterfeuer berichtet, Technik der Lampen und Spiegel und den Aufbau der Türme.

Nach ca. 2 Stunden Fahrzeit wurde das Wetter immer besser, der Himmel riss auf und man konnte sich in der Sonne bräunen, oder auch einen Sonnenbrand bekommen, der Wind blies weiterhin kräftig, aber scheinbar etwas abnehmend. So schien es, als könnten wir doch ganz raus fahren. Kurz nachdem wir den wunderschönen Leuchtturm Hohe Weg passierten, hatte ich Pech und stieß mir mit dem Fernglas meine linke Contactlinse aus dem Auge, sie flog gleich davon und ich war ab jetzt doch ganz ordentlich gehandicapt, fotografieren und filmen ging gerade noch so. Aber das sollte dem Spass keinen Abbruch bringen. Nach ca. 4 - 5 Stunden erreichten wir dann tatsächlich den schönsten Leuchtturm von allen. Jens hatte uns kurz vor erreichen unseres Zieles alles über den Roten Sand vorgetragen, nun als wir direkt dran waren, kreiste Skipper Thomas um den Turm und wir hatten alle Zeit, zu fotografieren oder nur zu schauen und es war schon ein toller Anblick.

Nachdem wir alle "genossen" hatten, ging es nun endlich daran, die Segel zu setzen. Mit 5 - 6 Männern wurde zuerst das Groß gesetzt, danach die Fock. Es war schon ´ne Menge Kraft erforderlich, um mit Fall und Gei das Groß zu setzen, da bin ich vom Jollensegeln doch anderes gewöhnt. Aber als die dunkelbraunen Segel dann im Wind standen, war es schon ein tolles Gefühl. So segelten wir nun auf Raumschotkurs gen Heimat. Die Rücktour war dann auch viel ruhiger und wärmer, bei Kaffee/Tee und Butterkuchen konnten wir uns richtig schön ausruhen. Jeder der wollte, konnte mal an die Pinne, ich leider nicht, Einäugige sehen zu wenig, schade. Kurz nach 21:00 Uhr erreichten wir dann wieder Bremerhaven und so ging für mich ein toller Tag auf einem "alten" Segler zu Ende.

Jedem Interessierten kann man solche Tour nur empfehlen.

Danke Jens, danke Thomas und danke allen anderen.

  Photografien, von Uli Pietsch, zur Reise finden Sie unter Impressionen!

 

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Nr. 11   Mit dem Traditionssegler „Franzius“ zum Leuchtturm ROTER SAND / 2005

Törnbericht von Martin Kuhlmann


Wenn wir Landratten aus dem Kohlenpott ein maritimes Highlight erleben wollen, dann haben wir eine recht lange Anreise vor uns. Recklinghausen ist eben keine Hafenstadt am Meer. Und wenn man dabei auch noch wegen des Auslaufens auf die Gezeiten achten muss, so kann es sein, dass man schon sehr früh aus den Federn muss. In unserem Fall um 4.00 Uhr und das auf einem Sonntag! Als Liebhaber von Leuchttürmen und historischen Seglern nimmt man diese Strapazen aber gerne auf sich und erst recht, wenn der Törn zum Roten Sand geht. Und vorab – Jeder Cent dieses Törns war es wert. Dieser Törn ist unbedingt empfehlenswert. Nicht nur für Skipper und die die es mal werden wollen, sondern auch eben für Landratten. Törnbericht: „Leinen los“ hieß es pünktlich um 9.00 Uhr an der Seebäderkaje unterhalb des „Minaretts“ in Bremerhaven. Anvertraut waren wir dem erfahrenen Skipper Olli, der sonst als 1. Offizier bei der Hapag-Lloyd fährt. Schon beim Ablegen in der Strömung konnte er mit seiner Stammcrew sein Können unter Beweis stellen. Das Ablegemanöver hatte es in sich und erforderte den Einsatz aller Kräfte. Selber gerade im Besitz des Sportbootführerscheins und ein paar praxisnahen Fahrstunden mit der schwimmenden Friteuse „Silvi“ auf unserem Kanale Grande war das schon sehr beeindruckend.

Aus der Wesermündung heraus ging es entlang der längsten Kaje der Welt zum Leuchtturm Robenplate. Hier und natürlich zu allen anderen sehenswerten Objekten konnte Jens Rönner, der Organisator dieses Törns, viele technische Daten und wissenswertes über die Leuchtfeuer vermitteln. Es war also auch eine Bildungsreise. Für mich war unter anderem auch interessant, nach dem bestandenen Führerschein, all die Seezeichen entlang der Küste von nahem zu sehen. Diese kannte ich ja nur aus der trockenen Theorie und den Zeichnungen aus dem Lehrbuch. Von daher also für alle frischen, wie angehenden Skipper, ein lehrreiches Erlebnis.

Schon Tage vor dem Törn habe ich verschiedene Wetterberichte im Internet beobachtet. Einigkeit herrschte darin, dass das Wetter nicht berauschend seien würde. Viel zu kühl für Mitte Juni und durchweg Wasser von oben. Wo man doch schon vom Wasser von unten nicht verschont wird. Aber Petrus trotze allen Wettervorhersagen, mal mehr, mal weniger Wind – insgesamt recht trocken, sogar die Sonne ließ sich längere Zeit blicken – doch ganz ohne Regen ging es dann auch nicht. Aber wie sagt man so schön: „Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung“! Dem waren wir zum Glück gerüstet. Unterdessen erfuhren wir, dass es die Crew vom Vortag es nicht bis zum Roten Sand geschafft hatte. Die „Franzius“, dem Nachbau eines historischen Gaffelseglers aus dem 18. Jahrhundert, hatte gegen die starke Strömung und einen entsprechenden Seegang und mit einer Geschwindigkeit von nur noch 0,3 Kn verloren. Man musste kurz vor dem Ziel wieder umkehren. Auch wir stießen nun auf die gleichen Bedingungen. Der fast 30m lange Zweimaster schoss die Wellen hinauf und stampfte sogleich durchs Wellental in den nächsten Brecher. Die Gischt schlug uns ins Gesicht und die Gleichgewichtsorgane waren auf eine harte Probe gestellt. Jetzt waren die Bedingungen da, die ich mir so sehr gewünscht hatte. Einfach nur schön! Andere Expeditionsteilnehmer sahen das anderes, denn nun war auch ein seeganggeeignter Magen gefragt. Aber alle wussten, dass man eventuelle Mageninhalte über die Leeseite spukt (auf der Luvseite würde nämlich wieder alles zurückkommen). Der Traditionssegler stemmte sich mit nur 2 Kn (für alle Landratten: 3,7 Km/H) gegen die Naturgewalten. Reichten die 240-PS Motorleistung? Drohte auch unser Törn vor dem Ziel zu scheitern? Skipper Olli steuerte unseren Segler geschickt durch die starke Strömung, sodass er wieder mehr Fahrt aufnahm und wir dem Roten Sand immer näher kamen.

Nach 27 Sm war es dann gegen alle natürlichen Widrigkeiten geschafft. Wir lagen mit dem alten Weserkahn „Franzius“ vor dem Roten Sand. Der Leuchtturm, den viele Auswanderer als letztes deutsches Manifest auf ihrem Weg nach Amerika sahen, der als Gemälde in meinem Haus hängt und den ich nur aus Büchern gekannt habe. Von Angesicht zu Angesicht mit der „Mutter“ aller Leuchttürme. Grandios und überwältigend! Die Rückfahrt, mit Strömung und Wind, verlief sehr ruhig und so nahm der ein oder andere sich jetzt eine Auszeit und hielt bei sonnigem Wetter ein Mittagsschläfchen an Deck.

So einen oder einen ähnlichen Törn haben die Skipper der IG Segeln für das nächste Jahr ins Auge gefasst. So konnte ich mit Jens Rönner schon einige Details abstecken. Gespräche und Entscheidungen müssen bis Mitte Dezember gelaufen sein. Dann nämlich ist die Törnplanung für die „Franzius“ für das nächste Jahr abgeschlossen.

Mast- und Schotbruch
Martin

 

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Nr. 12   Leuchtturmtörn zum Leuchtturm Roter Sand am 17.06.2006

Törnbericht von Christa & Bernd

Hallo Jens,

hier, wie angekündigt, mein Törnbericht. Es hat mir großen Spaß bereitet. Werde jetzt wohl meinen Segelschein endlich in Angriff nehmen. Wenn du willst, schicke ich dir noch ein paar Fotos vom Törn. Vielleicht kannst du sie ja gebrauchen.

Gruß Bernhard

Törnbericht:

Bremerhaven, den 17.06.2006

Aller guten Dinge sind drei, dachte ich. Jetzt, beim 3. Anlauf musste es klappen. Wir, meine Frau Christa und ich, wollten endlich einmal zum Leuchtturm „Roter Sand“. Doch sollte alles klar gehen? Schon der Blick am frühen Morgen aus dem Fenster verhieß nichts Gutes. Regen! So ein Pech.

Nur nicht den Kopf hängen lassen dachten wir uns und machten uns nach dem Frühstück auf dem Weg zum Hafen. An Bord wurden wir, im Gegensatz zum Wetter, freundlich begrüßt. Hier schien schon die Sonne. Skipper, Crew und Trainees waren gut gelaunt, und so konnte eigentlich nichts mehr schief gehen. Jens klärte uns über die „Spielregeln“ an Bord auf. Dann rief die Schleuse, doch ein technisches Problem verhinderte das Auslaufen. Obwohl eine Tonne Wasser an Bord sein sollte, so zumindest der Eintrag im Logbuch, kam kein Wasser aus den Leitungen. War etwa die Pumpe kaputt? Was nun? Auslaufen ohne Wasser? Jens klärte mit einem Anruf die Lage: „Die Pumpe ist neu eingebaut worden – kann also nicht kaputt sein - muss wohl der Tank leer sein“. Nix schleusen! Leinen los und ab in den Sportboothafen zum Wasser bunkern. Mit etwas Verspätung ging’s dann aber endlich los. Auch das Wetter hatte zwischenzeitlich ein Einsehen mit uns. Der Regen ließ nach. Zwar war der Himmel noch dunkel und wolkenverhangen, aber von oben war es jetzt trocken.

Unter Motor ging’s, vorbei am Überseehafen, raus in die Aussenweser Richtung „Roter Sand“. Der Wind wehte aus NW der Strömung entgegen, so dass es bereits hier ein wenig „Seegang“ gab und die Gischt über Bord spritzte. Jens machte uns mit den Seezeichen und Leuchtfeuern auf der Weser vertraut. Seine ausführlichen und fachlichen Infos zeigten uns Trainees, wie wichtig die Zeichen waren und sind.

Auch für das leibliche Wohl an Bord war gesorgt. Gegen Mittag hieß es „Essen klar“. Runter in die Messe und rann an den Tisch. Nun hatte ich ein Problem. Wie bekommt eine Landratte, wie ich, einen Teller mit Eintopf heil und ohne „Überschwemmung“ von der Pantry an seinen Sitzplatz? Bestimmt wollte keiner der Crew eine unfreiwillige, zusätzliche Portion Eintopf im Nacken, auf dem Hemd oder sonst wo haben! Im Hafen: kein Problem. Bei ruhiger See: kein Problem. Aber wenn das Boot stampft und rollt? Gewusst wie: Man nehme seinen Teller, lasse ihn nicht randvoll füllen und stellt ihn unmittelbar nach Erhalt auf den Tisch. Eine Bitte an die bereits Sitzenden, den Teller doch einfach in Richtung freiem Sitzplatz weiter zu schieben ist genauso einfach wie genial und funktioniert vor allem ohne Risiken für alle Beteiligten. Dies war jetzt meine erste Mahlzeit unter Deck bei Seegang. Meine Befürchtungen, dass mich die Seekrankheit einholen würde, bestätigte sich zum Glück nicht. Es war einfach Klasse. Schnell klappte auch die Synchronisation von Seegang, Löffel und Mund.

Nach dem Mittagessen erreichten wir unser Ziel. Der „Rote Sand“ lag vor uns. Die Sonne hatte ein Einsehen und kam hinter den Wolken hervor. Endlich, wir konnten ihn live und aus der Nähe betrachten. Sieht eindrucksvoll aus der alte Kerl. In Natura noch besser als auf vielen Fotos. Die Deutschlandflagge war gehisst. Dies zeigt an: heute waren Leute auf dem Turm (man kann nämlich drauf übernachten). Eine nette Begrüßung, ein paar Runden um den Turm mit „Beweisfotos“ am Steuer, dann ging’s weiter. Der Wind stand richtig und die Segel wurden, mit Fahrt Richtung „Alte Weser“ gesetzt. Alle Mann/Frau angepackt. Jens, Uwe und Sven gaben uns Trainees klare Anweisungen und schon waren Großsegel und Fock gesetzt.

Mats steuerte uns sicher übers Wasser. Seine besondere Vorliebe für grüne Bojen konnte er im einen oder anderen Fall einfach nicht leugnen. Aber Jens, unser Skipper, hatte alles im Griff. Einmal sprang er (im wahrsten Sinne des Wortes) schnell und beherzt ein. Fast wie ein Hase schlug unsere Gaffelketsch dann einen Hacken um die Tonne. Dann ging die Fahrt wieder auf Kurs: „Nächste Grüne Tonne backbord voraus“.

Der Törn war einfach toll. Die Ruhe unter Segeln, der Wind, die Sonne, das Wetter, das Meer, der Skipper, die Crew und die Trainees, einfach alles. Auf dem Rückweg, man löste sich am Steuer mehrfach ab, fuhren wir etwas außerhalb des Fahrwassers um die, den Überseehafen anlaufenden, Frachter nicht mit unseren Segelmanövern zu stören.

Doch leider ist so ein Tagestörn viel zu schnell zu Ende. Es war einfach super. Zum Abschluss auch noch einen Dank an alle, die im Hintergrund und wie von Geisterhand gearbeitet haben.

Mast und Schotbruch

Christa & Bernd

 

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Nr.13   Die IG Segeln aus Recklinghausen am Leuchtturm Roter Sand 2006

Martin und Petra hatten letztes Jahr diesen Segeltörn zum Leuchtturm Roter Sand für die IG Segeln erkundet, getestet und für sehr gut befunden (Siehe Archiv). Hierdurch entwickelte sich ein sehr netter Kontakt zum Organisator, Jens Göcke von der Segelschule Rönner.

Der exklusive Bericht für BLAU-WEISS wurde gut 600-mal gelesen und hatte viel Interesse gefunden. Schon 2005 hatte Martin Kuhlmann mit Jens Göcke vereinbart, dass für 2006 ein Termin für die IG Segeln reserviert wird. So geschehen am 17. Juni. Doch in diesem Jahr war vieles anders.

Törnbericht

Ein anderes Schiff, ein anderer Liegeplatz, besseres Wetter und eine Übernachtungsmöglichkeit an Bord. So machten sich schon einen Tag vor dem Törn fünf Autos von Recklinghausen gen Nordsee auf. Angesagt war eine zünftige Übernachtung auf unserem Törnschiff, passender Weise mit dem Namen Roter Sand. Zur Verfügung standen im Vorschiff 2 Kojen, im Achterschiff 6 und im großen Salon 12 Kojen. Wir haben uns schon im Vorfeld auf ein klassisches Schnarchkonzert gefreut. Und zur Freude aller, wie schon im Frühjahr im Internet von BLAU-WEISS angekündigt, lag die Bark „Alexander von Humboldt“ mit ihren grünen Segeln (Becks-Werbung) vor uns im Neuen Hafen von Bremerhaven. Vor wenigen Tagen ist sie erst von einem Törn aus Chile zurückgekehrt und hat als erster deutscher Großsegler nach über 60 Jahren das Kap Hoorn umsegelt.

Schon einige Tage vor unserem Törn hat einer unserer Mitsegler einen Herzinfarkt erlitten und am Abend vor dem Segeltörn hat sich Malte Domhöfer aus unserer WK 3 eine böse Verstauchung am Fuß zugezogen. Er darf jetzt an Krücken auf die Ferien warten. Da nicht alle einen Platz zum Schlafen an Bord hatten, musste auch noch am Samstagmorgen angereist werden und auch hier blieben wir nicht vom Pech verschont. Reifenpanne kurz vor Bremen – Ende des Törns. Nach dem Abwasch war zu vermuten, dass die Frischwasserpumpe an der „Roter Sand“ defekt ist. Klar, wenn man das Schiff mit einer Tonne Frischwasser übernimmt und dann kein Tropfen Wasser mehr kommt. Doch nach Rücksprache mit der Werft war klar, die Pumpe war quasi neu und der große Vorrat an Frischwasser wohl nur ein Übertragungsfehler im Logbuch. Nach dem wir neues Wasser gebunkert hatten liefen wir zeitgleich mit der „Alex“ aus. Endlich ging es los. Der Tag begann regnerisch und kaum waren wir auf dem Wasser riss, wie für uns bestellt, der Himmel auf und ein sonniger Törn konnte beginnen.

Jeder Leuchtturm hat seine Geschichte und die wurde in allen Einzelheiten von unserem Skipper Jens Göcke geschildert. Technische, wie seemännische Unterstützung erhielten wir von den Bootsleuten Uwe und Sven. Sven gerade mal 17 Jahre alt, kannte unseren Segler aus dem ff. Beachtliche Leistung. Zur Mittagszeit erreichten wir dann bei strahlendem Sonnenschein unser Ziel, den unter Denkmalschutz stehenden Leuchtturm Roter Sand. Neu für den Organisator war, dass er sich nicht ums Essen kümmern musste. Gemüseeintopf mit Dinkel und ausreichend Kuchen wurden von der IG Segeln gereicht. Wind und Strömung luden auf dem Rückweg dazu ein, die Segel zu setzen. Einfach toll wenn man den lästig lauten Motor abschalten kann und nur mit der Kraft des Windes durchs Wasser gleitet.
Endlich konnten sich auch unser Torsten Ziegler und Jens Göcke kennen lernen und die erste kleine Zusammenarbeit anschieben. Segelschule Rönner meets Sportbootschule Ziegler.

So ging auf einem wunderschönen Traditionssegler ein toller Segeltag auf der Nordsee zu Ende.

Bestimmt nicht zum letzten Mal. See you next year!